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Kurhaus

Das Kurhaus ist der gesellschaftliche Mittelpunkt Bad Rappenaus, idyllisch im Kurpark und am Kurparksee gelegen. Regelmäßig finden dort Konzerte aller Art, Comedy- und Kabarettprogramme, Theateraufführungen, Vorträge und Tanzveranstaltungen statt. Es ist auch die erste Adresse für Tagungen, Seminare, Firmenevents sowie für Feiern und Festlichkeiten aller Art und kann angemietet werden.

Das Restaurant Fine Dine mit großer Terrasse und Biergarten direkt am Kursee lädt die Besucher ein, sich von seiner Küche und dem Ambiente zum Verweilen & Genießen verleiten zu lassen.

Das Kurhaus stammt aus den 70-er Jahren – Einweihung 1975 - und ist dem Büro Geier&Geier, Stuttgart zuzuschreiben. Es ist geprägt von der Aufgliederung in 60- und 30°-Winkel sowie dunkler und schwerer Dachränder mit Eternitverkleidungen. Fensterprofile und Bodenbeläge sowie viele der Einrichtungsgegenstände setzen starke Akzente in Rot- und Orangetönen.

In den Jahren 2010/2011 wurde das Gebäude grundlegend saniert. Wichtig war dabei,  die Formensprache nicht zu negieren aber trotzdem mit der Sanierung mit einer klaren Linienführung zu einer zeitgemäßen Interpretation beizutragen.

Die Sanierung bezieht sich auf folgende Aspekte:
• Energetische Sanierung
• Baurechtliche Verbesserungen
• Bauphysikalische Probleme beseitigen
• Erscheinungsbild aktualisieren

Unter dieser Vorgabe und einem sehr engen Budget wurde die Gebäudehülle sowie ein Teil der Boden-, Wand- und Deckenbeläge sowie ein großer Teil der Haustechnik erneuert bzw. überarbeitet. Die Küche wurde kernsaniert und neue Fluchtwege wurden geschaffen. Die Theken wurden ausgetauscht. Durch den Einbau einer Brandmeldeanlage konnten viele Bestandsbauteile beibehalten werden.

Das Kurhaus stellt sich nun trotz der baulich gegeben massiven Dachränder mit einer sehr viel leichter erscheinenden silbernen Dachkante dar und strahlt mit seiner in Rot-Tönen changierenden Fassade mit einem Bezug auf die ursprüngliche Farbigkeit neue Lebensfreude aus. 

Die Innenräume wirken einer Nutzung als Stadthalle entsprechend wesentlich klarer und festlicher.

Wichtig war den Architekten, ohne die vorhandene Formensprache zu negieren mit einer klaren Linienführung, wiederkehrenden Rastern und Detailglättungen zu einem klaren Erscheinungsbild und einer zeitgemäßen Interpretation beizutragen.

Textquelle:
BECHLER KRUMMLAUF TESKE Architektengesellschaft mbH
Freie Architekten BDA
Heilbronn
Internet: www.bkt-architekten.de

Fotos:
teilweise Christian Kanzdia, Esslingen
teilweise Hans Peter Schmitt