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Bad Rappenau

Mozart meets ... Mozart trifft ...

Arirang Quintett

Ja, wen trifft Mozart (1756 – 1791) bei diesem Konzert mit dem arirang-Quintett am Donnerstag, 14. Juli im Kurhaus Bad Rappenau? Die Antwort ist ganz einfach:  andere Komponisten. Wolfgang Amadeus Mozart, einer der ganz Großen, weltbekannt und vor allem auch Wegbereiter für nachfolgende Komponisten, hat nicht nur Beethoven oder Strauss beeinflusst. So besteht das Konzertprogramm aus einer Mischung aus Mozart-Kompositionen und aus Kompositionen, welche Mozart-inspiriert sind.

Ein originales Bläserquintett in der Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, so wie das arirang-Quintett, hat Mozart leider nicht geschrieben. Bläserquintette behelfen sich mit Arrangements mozartscher Stücke, insbesondere solcher für die Flötenuhr oder Streichensembles.

Lernen Sie bei diesem Konzertabend drei weitere Komponisten kennen, die auf Mozarts Spuren durch die Musikgeschichte wandeln. Jeder für sich ein Vertreter seiner Zeit mit eigenem Stil, aber alle beeinflusst von den „revolutionären“ Ideen Mozarts.

Einer dieser Komponisten ist Joseph Haydn (1732 - 1809), er zählt heute zu den populärsten und einflussreichsten Komponisten der Musikgeschichte und bedeutender Vertreter der Wiener Klassik. Er gilt als Wegbereiter der Musik Beethovens und Mozarts und wird auch als Vater der Sinfonie und des Streichquartetts bezeichnet. Bis ins hohe Alter komponierte er Sinfonien und Streichquartette, seine zwei Oratorien „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“ gehören heute zu den bekanntesten Werken

Ohne die Kompositionen von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), den wir bei diesem Konzertabend auch treffen, wäre die klassische Musik nicht vorstellbar. Zu Beginn seiner musikalischen Karriere war er hauptsächlich als virtuoser Pianist bekannt, jedoch verlegte er seine Tätigkeit  aufgrund eines Gehörleidens, das im Laufe der Jahre fast zur völligen Taubheit führte, aufs Komponieren. Für manche vielleicht ein Glücksfall, denn sonst wären solche Werke wie seine 5. Sinfonie, genannt Schicksalssinfonie – genau, die mit dem Ta Ta Ta Taaaa – oder die Ode an die Freude aus seiner 4. Sinfonie, besser bekannt als Freude schöner Götterfunken, vielleicht nie entstanden.

Der englische Komponist und Musikpädagoge Terence Greaves (1933 – 2009) ist für seine humorvollen Kompositionen bekannt. Große Stücke großer Meister bilden das Gerüst für Neukompositionen, so wird zum Beispiel aus Mozarts Klaviersonate Nr. 11, insbesondere das Allegretto in a-moll, nach Greaves ein Mozart’s Turkey Rock Mambo. Quasi nicht nur der „Türkische Marsch“ in modern, sondern neuzeitlich variiert. Einfach nur hören und staunen.

Aufgeführt werden die Musikstücke vom arirang-Quintett. Das Ensemble ist einer Initiative von Mitgliedern der Jungen Deutschen Philharmonie entsprungen und wurde als Ensemble im Jahr 2002 unter dem Namen „Bläserquintett der Jungen Deutschen Philharmonie“ während einer Orchestertournee nach Nord- und Südkore gegründet.

Die musikalische Bandbreite reicht vom klassisch-romantischen Repertoire bis hin zur (Ur-)Aufführung zeitgenössischer Werke. Zahlreiche Auftritte bei nationalen und internationalen Musikfestivals und Konzerttourneen führen das Ensemble weltweit in über 20 Länder.

Die Musiker
Hanna Mangold - Flöte
Julia Obegfell - Oboe
Steffen Dillner - Klarinette
Monika Schindler - Fagott
Sebastian Schindler - Horn

Termin: Donnerstag, 14.07.2022
Zeit: Beginn 19:30 Uhr
Ort: Kurhaus Bad Rappenau